Bingo für jeden Anlass: Party, Natur und Reise
Bingo ist einfach erklärt und für jedes Alter geeignet. Mit passenden Karten wird daraus ein Spiel für viele Situationen, ob auf der Geburtstagsfeier, beim Spaziergang oder auf der Autobahn. Dieser Ratgeber erklärt die Grundregeln, zeigt Varianten für drei Anlässe und gibt Tipps, damit nichts schiefgeht.
Die Grundregel
Jede Person bekommt eine Karte mit Feldern, meist drei mal drei oder fünf mal fünf. In den Feldern stehen Aufgaben, Dinge oder Zahlen. Wer ein Feld erfüllt oder entdeckt, hakt es ab. Wer eine Reihe, Spalte oder Diagonale voll hat, ruft laut Bingo. Einigt euch vorher, ob nur Reihen oder auch das volle Blatt zählen. So gibt es später keine Diskussion.
Bingo auf der Party
Verteile Karten mit Aufgaben wie „mit jemandem tanzen“ oder „ein Foto machen“. Wer eine Reihe voll hat, ruft laut Bingo. So kommen Gäste ins Gespräch, die sich noch nicht kennen. Bei Kindergeburtstagen wählst du einfache Aufgaben wie „ein Luftballon halten“ oder „singen“. Bei Erwachsenenrunden funktionieren Kennenlernfragen, zum Beispiel „jemand, der schon in Italien war“.
Naturbingo
Beim Spaziergang suchst du Dinge wie ein Blatt, einen Stein oder einen Vogel. Das hält Kinder bei Laune und schärft den Blick für die Umgebung. Sammle nichts, was geschützt ist, und lass lebende Tiere in Ruhe. Fotografieren ist eine schöne Alternative zum Mitnehmen. Bei Regenwetter gelingt das Bingo auch im Garten oder auf dem Balkon.
Reisebingo
Auf langen Autofahrten zählt, wer zuerst bestimmte Autos, Schilder oder Tiere entdeckt. Der Beifahrer führt die Karte, der Fahrer schaut weiter auf die Straße. Reisebingo funktioniert auch im Zug oder im Bus und passt gut zu den Ideen aus „Spiele für die Autofahrt“.
Material und Regeln
Gib jedem eine Karte und einen Stift. Zum Wiederverwenden kannst du die Karten laminieren oder in Klarsichthüllen stecken und mit einem abwischbaren Stift beschriften. Für größere Gruppen drucke ausreichend Karten aus. Du kannst die Dateien beliebig oft für den privaten Gebrauch drucken, die Bedingungen stehen beim Produkt.
Varianten für mehr Abwechslung
- Teambingo: Zwei Mannschaften teilen sich eine Karte.
- Blackout: Das ganze Blatt muss voll werden.
- Zeitbingo: Wer nach zehn Minuten die meisten Felder hat, gewinnt.
Typische Fehler
- Karten, die zum Alter nicht passen.
- Gewinnregel nicht geklärt.
- Zu wenige Stifte.
- Der Fahrer spielt mit und schaut nicht mehr auf die Straße.
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Für den ganzen Abend lies „Spieleabend planen“, für eine Rate-Runde „Kinderquiz selbst gestalten“.
Kurz zusammengefasst
- Karten zu Anlass und Alter passend wählen.
- Gewinnregel vorab klären.
- Fahrer schaut auf die Straße.
- Laminieren für mehrfache Nutzung.
Bingo selbst anpassen
Du kannst eigene Felder ergänzen, damit die Karte zum Anlass passt. Für einen Ausflug mit der Klasse stehen Dinge auf dem Zettel, die ihr am Zielort vermutet. Für eine Hochzeit passen Fotomotive wie „Brautstrauß“ oder „Tanzfläche“. Für ein Vereinsfest eignen sich Begriffe aus dem Alltag des Vereins. Je persönlicher die Felder, desto lebendiger wird das Spiel. Frage die Gruppe vorher nach Ideen, dann fühlen sich alle beteiligt.
Ein Beispiel für einen Waldspaziergang
Zum Start bekommt jeder Karten für alle, jeweils neun Felder: Blatt, Eichel, Pilz, Vogelfeder, Stein, Moos, Ast, Käfer, Spinnennetz. Wer ein Feld findet, zeigt es und hakt es ab. Wer drei in einer Reihe hat, ruft Bingo. Danach gebt ihr alles an den Fundort zurück oder macht ein Foto. Die Runde dauert etwa eine halbe Stunde und passt auf jeden Spazierweg. Wenn jemand schon früh Bingo ruft, spielt ihr einfach eine zweite Runde mit anderen Feldern oder wechselt zum vollen Blatt.
Zum Schluss ein Tipp für größere Gruppen: Lass die Karten vorab mischen, indem jede Person ihre Felder in beliebiger Reihenfolge einträgt. So hat nicht jeder dieselbe Karte, und es gibt mehrere Gewinner statt einem Wettlauf um denselben Treffer.
Passend dazu
Zum Ausdrucken: Bingo Party, Bingo Natur und Bingo-Paket. Mehr auf der Startseite.
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